Entwicklung des Psychosozialen Zentrums

1986

wurde der Verein Psychosoziale Arbeit Breitenau e.V. gegründet, der aufgrund der Vereinbarung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen mit den Kommunen und Landkreisen Betreutes Wohnen anbieten konnte.
Durch die Außenstelle des Psychiatrischen Krankenhauses in Guxhagen, konnten erste Versuche unternommen werden, Menschen in ihre eigene Wohnung zu entlassen und sie dort zu begleiten und zu betreuen.
Die Menschen, die durch den Verein mit zuständigem Personal (Dipl.Soz.päd./Soz.Arb.) betreut wurden, wohnten vorwiegend zu diesem Zeitpunkt in Guxhagen.

1986

Betreutes Wohnen mit der Geschäftsstelle in der Brückenstrasse 12, später in der Brückenstrasse 4 in Guxhagen.

1991

wurde von dem in Melsungen gegründete Verein Hilfe zur Selbsthilfe ein Kontakt- und Beratungsstellenangebot entwickelt. Die Finanzierung übernahm in Form einer Bezuschussung ausschließlich der Kreis, so dass mehrere Jahre nur auf einer ABM-Basis gearbeitet werden konnte. Aufgrund finanzieller Unsicherheiten wurde die PSKB zum 31.12.1994 geschlossen.

Anfang des Jahres 1994 wurde mit dem gegründeten Dachverband (Träger: Psychosoziale Arbeit Breitenau e.V, Guxhagen, Hilfe für Selbsthilfe e.V., Melsungen und Arbeitskreis gesundheitsnaher Versorgung e.V. Melsungen) und dem Land Hessen, dem Landeswohlfahrtsverbandes Hessen und dem Kreisausschuss Schwalm-Eder eine Vereinbarung getroffen, indem  das Psychosoziale Zentrum SEN gGbmH die ambulante sozialpsychiatrische Versorgung im Schwalm-Eder-Kreis übernehmen sollte.

März 1995

Eröffnung der Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstelle in den Räumen der Burgstrasse 21 in Melsungen.

November 1995

Gründung der gemeinnützigen Gesellschaft mit beschränkter Haftung: Psychosoziales Zentrum SEN gGmbH
Gesellschafter: Psychosoziale Arbeit Breitenau e.V., Guxhagen Arbeitskreis gemeindenaher Gesundheitsversorgung AKGG

1996

Ab 01.01.1996 Übernahme der Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstelle und des Betreuten Wohnen in die GmbH

April 1996

Eröffnung der Tagesstätte für seelisch behinderte Menschen in der Burgstr. 19 in Melsungen 10 Plätze

Juni 1997

Umzug der Geschäftsstelle und einige Mitarbeiter des Betreuten Wohnen von Guxhagen  in die Tränkelücke 1 in Melsungen

September 2000

Umzug der Geschäftsstelle in die Burgstr. 19-21 in Melsungen

Dezentral/wohnortnah

Die weitere Entwicklung des Psychosozialen Zentrums in einem ländlichen Flächenkreis machte eine weitere Reflexion notwendig. Die Erfahrungen der Tagesstätte und die Erreichbarkeit setzte einen Fahrdienst des PSZ voraus und blockierte die Entwicklung der Selbstständigkeit der KlientInnen insofern ein, da diese ohne Hilfe von manchen Orten die Tagesstätte nicht erreichen konnten. Aus diesem Grunde wurde bei einer anstehenden Erweiterung daran gedacht, zu dezentralisieren. Aus diesem Grunde konnten wir im Oktober/November 2000 ein weiteres Zentrum in Fritzlar eröffnen.


August 2007

Beginn des Aufbaus einer Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen

Januar 2009

Beginn des Aufbaues eines neuen Angebotes
Begleitetes Wohnen in Familie für seelisch behinderte Menschen