
Die Alltagspraxis, sprich das Einüben von Tätigkeiten, die den Alltag bestimmen wie Aufräumen, Einkaufen, Essenszubereitung, Körperhygiene, Arztbesuche usw. nimmt im Tagesablauf der Tagesstätte einen gewichtigen Platz ein. Organisation und Gestaltung des Tagesstättenalltags werden in der wöchentlich stattfindenden Gruppensitzung sowie jeden Tag bei den gemeinsamen Mahlzeiten besprochen. Dabei werden die individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten des Einzelnen berücksichtigt. Dies bedeutet z.B. auch eine regelmäßige Begleitung durch MitarbeiterInnen bei bestimmten Tätigkeiten.
Die Gruppensitzung bietet neben dem Organisatorischen den Raum, Wünsche und Beschwerden zu formulieren. Sie ist ein verbindlicher Treffpunkt für alle BesucherInnen, der auch wahrgenommen wird. Die Mitsprache und Mitgestaltung durch die BesucherInnen im Rahmen der vorgegebenen Struktur ist uns dabei besonders wichtig.
Der Bereich der sozialen Kompetenzen wird in allen Teilbereichen der Tagesstätte geübt.
Außenaktivitäten und Beschäftigungsangebote sollen den BesucherInnen eine individuelle Freizeitgestaltung erfahrbar machen, kreative, handwerkliche und kognitive Fähigkeiten aufzeigen und zu einer Übertragung auch außerhalb des geschützten Rahmens der Tagesstätte ermutigen.
In regelmäßigen Abständen werden Einzelgespräche angeboten, in denen persönliche Befindlichkeiten sowie Modalitäten der persönlichen Hilfeplanung besprochen werden.
Des weiteren gibt es Gespräche mit Angehörigen, Hilfe bei Behördengängen und Unterstützung bei der Bearbeitung von Formularen .
Für BesucherInnen mit sozialen Phobien (Öffentlichkeit, Geschäfte, Ämter etc.) bieten wir eine Begleitung in angstbesetzten Situationen an. Dies führt mittelfristig zu einer Verselbstständigung der Betroffenen und deren Wiederannäherung ans öffentliche Leben.
Zusammenfassung Leistungsangebote:
Hauswirtschaft und Körperpflege
Freizeit und Sport
Kreatives und Arbeit
Begleitung
Qualitätsentwicklung/-sicherung Die Tagesstätte arbeitet mit einem zeitgemäßen Dokumentationssystem. Im Zuge von Qualitätsmanagement im Bereich des gesamten Psychosozialen Zentrums wird dieses weiter aktualisiert und bearbeitet.
Weiterhin besteht eine Kooperation und Vernetzung sowohl innerhalb des PZS (also zwischen Tagesstätte, Psychosozialer Kontakt- und Beratungsstelle und Betreutem Wohnen), als auch zwischen Tagesstätte und anderen sozialpsychiatrischen Einrichtungen, Kliniken und Ärzten.
Personalsituation Das Team setzt sich derzeit zusammen aus:
Fortbildungen Veranstaltungen, die der fachlichen Fort- und Weiterbildung der TagesstättenmitarbeiterInnen dienen, werden PSZ-intern gemeinsam mit den anderen Arbeitsbereichen organisiert und wahrgenommen. Gleichzeitig besteht für den Einzelnen die Möglichkeit, an Fortbildungen anderer Träger teilzunehmen.
Aufnahmeverfahren Im Anschluss an ein telefonisches oder persönliches Erstgespräch wird mit dem Interessenten ein Kennenlerntag vereinbart. Während dieses Tages können Interessent und TagesstättenmitarbeiterInnen eine Einschätzung gewinnen, ob die angebotene Tagesstruktur dem Hilfebedarf entspricht. In der Regel dauert der Kennenlerntag von
9.00-13:00 Uhr, danach erfolgt die Aufnahme in die Warteliste.
Für die Aufnahme in die Tagesstätte werden z.Zt. folgende Unterlagen benötigt: